Anfrage senden 03385 2910

Auf einen Blick

  • offen
  • angekündigt
  • derzeit keine offen

Wir gleichen die Angaben regelmäßig mit den offiziellen Förderstellen ab. Stand: Oktober 2026

Derzeit offen

Offene Förderungen nach Vorhaben

Zu jeder Förderung finden Sie den Status laut offizieller Quelle, die Förderhöhe, die wichtigsten Voraussetzungen und den Link zur Förderstelle.

Heizungstausch

Für den Umstieg von Öl, Gas oder Strom auf eine Wärmepumpe oder Holzheizung öffnet der Bund den Kesseltausch ab 2. November 2026 wieder, gefördert werden Leistungen ab 7. Oktober 2026 (siehe angekündigte Förderungen). Bis dahin gibt es dafür keine offene Förderung von Bund oder Land Steiermark für private Haushalte. Offen ist die Landesförderung für den Tausch mindestens 15 Jahre alter Biomassekessel und Wärmepumpen. Das Öko-Sonderausgabenpauschale gibt es nur zusätzlich zu einer ausbezahlten Bundesförderung. Für Betriebe gibt es eine eigene Bundesförderung.

  • Land

    Tausch erneuerbar betriebener Heizungssysteme 2026

    Land Steiermark, Abteilung 15, Fachabteilung Energie und Wohnbau (Steirischer Umweltlandesfonds)

    Status laut Quelle

    Offen: Anträge von 1. März bis längstens 31. Dezember 2026, solange Budget vorhanden. Verfügbares Förderungsbudget laut Land: 24 % (Stand 20. Oktober 2026). Sind die Mittel früher ausgeschöpft, wird die Antragstellung eingestellt.

    Stand: Oktober 2026

    Das Land fördert den Ersatz von mindestens 15 Jahre alten Biomassekesseln und Wärmepumpen in Ein- und Zweifamilienhäusern oder Reihenhäusern. Gefördert werden ein Anschluss an Nah- oder Fernwärme, ein energieeffizienter Biomassekessel (Hackschnitzel, Pellets, Scheitholz, Kombikessel) oder eine energieeffiziente Wärmepumpe. Der Umstieg von Öl oder Gas ist in diesem Programm nicht förderbar. Den Antrag stellen Sie vor Lieferung und Montage.

    • Heizungstausch
    • Wärmepumpe
    • Pellets
    • Stückholz
    • Hackschnitzel
    • Kombikessel

    Förderhöhe

    Die Förderung ist mit maximal 30 % der förderbaren Investitionskosten begrenzt.

    Förderung maximal beim Ersatz eines Biomassekessels: Nah-/Fernwärmeanschluss 1.000 €, energieeffizienter Biomassekessel 3.000 €*, energieeffiziente Wärmepumpe 1.500 €**.

    Förderung maximal beim Ersatz einer Wärmepumpe: Nah-/Fernwärmeanschluss 1.000 €, energieeffizienter Biomassekessel: keine Förderung möglich, energieeffiziente Wärmepumpe 1.500 €**.

    * Biomassekessel, die die Emissionsgrenzwerte der Umweltzeichenrichtlinie UZ 37 (2025) einhalten, erhalten die volle Förderung. Bei Biomassekesseln, die ausschließlich die Emissionsgrenzwerte der Umweltzeichenrichtlinie UZ 37 (2021) einhalten, wird die Förderung um 20 % reduziert.

    ** Bei Luft-Wasser-Wärmepumpen mit einem Kältemittel mit einem GWP-Wert zwischen 150 und 750 wird bei Monoblockgeräten ≤ 50 kW und Splitgeräten ≤ 12 kW die Förderung um 20 % reduziert.

    Voraussetzungen (13)
    • Nur Ersatz eines bestehenden Biomassekessels oder einer bestehenden Wärmepumpe, die ab dem Datum der Antragstellung mindestens 15 Jahre alt ist. Werden gleichzeitig eine fossile und eine erneuerbar betriebene Heizung ersetzt, ist diese Förderung nicht möglich.
    • Der Umstieg von einer Wärmepumpe auf einen Biomassekessel wird nicht gefördert.
    • Antragsberechtigt sind Privatpersonen (Eigentümer, Hauptmieter, Nutzungsberechtigte laut Grundbuch, Bauberechtigte) für überwiegend privat genutzte Ein- und Zweifamilienhäuser oder Reihenhäuser.
    • Online-Antrag vor Lieferung und Montage. Die Mittel sind erst mit dem Bestätigungsschreiben samt Geschäftszahl reserviert, für 9 Monate. In dieser Zeit ist die Fertigstellung zu melden.
    • Nennwärmeleistung höchstens 100 kW und passend zur Heizlast, nicht höher als bei der Altanlage. Zentralheizung mit wasserführendem Wärmeabgabesystem, gedämmte Verbindungsleitungen im Heizraum.
    • Ist ein Anschluss an ein klimafreundliches oder hocheffizientes Nah- oder Fernwärmenetz möglich, wird nur dieser gefördert. Ausnahme: Kessel oder Wärmepumpe sind mindestens 25 % günstiger als der Anschluss.
    • Biomassekessel: Kesselwirkungsgrad 85 %, Emissionsgrenzwerte UZ 37; Pellets und Hackschnitzel mit vollautomatischer Befüllung.
    • Wärmepumpe: EHPA-Gütesiegelkriterien, Vorlauftemperatur höchstens 55 °C, Kältemittel mit einem GWP-Wert von höchstens 750, Bestätigung durch einen zertifizierten Wärmepumpen-Installateur oder ein Ingenieurbüro.
    • In den letzten 15 Jahren keine Landesförderung für denselben Zweck. Die Altanlage samt Zweitheizungen und Brennstofftanks ist außer Betrieb zu nehmen und fachgerecht zu entsorgen.
    • Keine Einkommensprüfung, kein Hauptwohnsitz am Standort und keine Energieberatung erforderlich.
    • Nicht gefördert: Wärmespeicher, Wärmeverteilung, Verbindungsleitungen, begleitende bauliche Maßnahmen und Wärmequellenanlagen.
    • Nur neue Komponenten. Errichtung und Inbetriebnahme durch ein gewerberechtlich befugtes Unternehmen.
    • Nicht mit der Bundesförderung „Kesseltausch“ kombinierbar.
  • Bund

    Öko-Sonder­ausgaben­pauschale

    Bundesministerium für Finanzen (BMF); Datenübermittlung durch die Kommunalkredit Public Consulting (KPC)

    Status laut Quelle

    In Kraft (§ 18 Abs. 1 Z 10 EStG 1988). Kein eigener Antrag: Das Pauschale wird automatisch in der Steuerveranlagung berücksichtigt, wenn eine Bundesförderung ausbezahlt wurde. Seite des Finanzministeriums zuletzt aktualisiert am 1. Jänner 2026.

    Stand: September 2026

    Wer für den Umstieg von einer fossilen auf eine klimafreundliche Heizung eine Bundesförderung ausbezahlt bekommt, erhält zusätzlich ein Sonderausgabenpauschale in der Steuer, fünf Jahre lang. Das gilt auch für den Kesseltausch, der ab 2. November 2026 wieder offen ist.

    • Heizungstausch
    • Steuer

    Förderhöhe

    Für eine geförderte thermisch-energetische Sanierung stehen 800 Euro jährlich, für den geförderten „Heizkesseltausch“ 400 Euro jährlich zu. Diese Beträge werden beginnend mit dem Jahr der Auszahlung der Förderung für insgesamt fünf Jahre automatisch in der Steuerveranlagung berücksichtigt.

    Voraussetzungen (4)
    • Auszahlung einer Bundesförderung nach dem Umweltförderungsgesetz, zum Beispiel „Kesseltausch“ oder „Sauber Heizen für Alle“.
    • Die tatsächlich geleisteten Ausgaben abzüglich ausbezahlter Förderungen müssen beim „Heizkesseltausch“ mehr als 2.000 Euro betragen, bei einer thermisch-energetischen Sanierung mehr als 4.000 Euro.
    • Nur für privat genutzte Gebäude oder Gebäudeteile.
    • Die Erklärung erfolgt im Förderantrag bei der KPC. Eine gesonderte Beantragung in der Veranlagung ist nicht vorgesehen.
  • Bund

    Kesseltausch für Betriebe und Gemeinden (unter 100 kW)

    Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft (BMLUK), Umweltförderung im Inland; Abwicklung durch die Kommunalkredit Public Consulting (KPC)

    Status laut Quelle

    Laufend: kein Einreichschluss und kein Hinweis auf ein Ende (Informationsblatt Version 06/2026, gültig für Anträge ab 1. April 2026). Nur für überwiegend betrieblich genutzte Gebäude, nicht für private Wohnhäuser.

    Stand: September 2026

    Betriebe, Vereine, konfessionelle Einrichtungen und Gemeinden erhalten eine Pauschale, wenn sie eine fossile Heizung durch eine Holzheizung, eine Wärmepumpe oder einen Nah- oder Fernwärmeanschluss unter 100 kW ersetzen. Der Antrag wird nach der Umsetzung gestellt.

    • Heizungstausch
    • Betriebe
    • Wärmepumpe
    • Holzheizung

    Förderhöhe

    Betriebe, Anlagen ≤ 50 kW: Fernwärme 6.500 Euro; Wärmepumpe 7.500 Euro; Holzheizung 8.500 Euro. Anlagen > 50 kW und < 100 kW: +100 Euro/kW (gilt für jedes weitere kW). Die Gesamtförderung ist mit maximal 30 % der förderungsfähigen Investitionskosten begrenzt. Gemeinden: 60 % der betrieblichen Förderung.

    „Für Luft-Wasser-Wärmepumpen mit einem GWP-Wert zwischen 150 und 750 reduziert sich bei Monoblockgeräten ≤50 kW und Splitgeräten ≤ 12kW die ermittelte Förderung um 20%.“

    „Für Holzheizungen ≤ 50 kW, die ausschließlich die Emissionsgrenzwerte der UZ37 (2021) einhalten, reduziert sich die ermittelte Förderung um 20%.“

    Voraussetzungen (4)
    • Überwiegend betriebliche Nutzung. Antragsberechtigt: Unternehmen, sonstige unternehmerisch tätige Organisationen, Vereine, konfessionelle Einrichtungen und Gemeinden.
    • Ersatz eines fossilen Heizungssystems (Öl, Gas, Kohle, Koks oder Strom). Heizungen in Neubauten und der Ersatz nicht fossiler Anlagen sind nicht förderungsfähig.
    • Antrag nach der Umsetzung, spätestens sechs Monate nach Rechnungslegung. Die Förderung ist eine De-minimis-Beihilfe.
    • Für Projekte der agrarischen Primärproduktion gelten laut KPC spezielle Förderungsbedingungen.

Solarthermie

Für thermische Solaranlagen privater Haushalte gibt es derzeit keine offene Förderung von Bund oder Land Steiermark. Einige Gemeinden in der Umgebung nennen eine eigene Solarförderung, siehe Förderungen der Gemeinden. Die folgende Bundesförderung gilt nur für Betriebe, Vereine und Gemeinden.

  • Bund

    Thermische Solaranlagen für Betriebe und Gemeinden (unter 100 m²)

    Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft (BMLUK), Umweltförderung im Inland; Abwicklung durch die Kommunalkredit Public Consulting (KPC)

    Status laut Quelle

    Laufend: kein Einreichschluss und kein Hinweis auf ein Ende (Informationsblatt Version 07/2026). Nur für überwiegend betriebliche Nutzung, nicht für private Wohnhäuser.

    Stand: September 2026

    Gefördert werden neue und erneuerte thermische Solaranlagen mit weniger als 100 m² Bruttokollektorfläche für Warmwasser, Raumheizung und Prozesswärme in Betrieben, Vereinen, konfessionellen Einrichtungen und Gemeinden. Der Antrag wird nach der Umsetzung gestellt.

    • Solarthermie
    • Betriebe

    Förderhöhe

    Pauschale: 150 Euro/m² bei Standardkollektoren; 195 Euro/m² bei Vakuumkollektoren; 125 Euro/m² bei Luftkollektoren.

    Zuschläge: + 10 Euro/m² für Solaranlagen mit österreichischem Umweltzeichen bzw. bei gleichzeitiger Umsetzung einer Holzheizung.

    „Die Förderung ist mit 30 % der förderungsfähigen Kosten begrenzt“. Gemeinden 60 % der betrieblichen Förderung.

    Voraussetzungen (4)
    • Überwiegend betriebliche Nutzung, Bruttokollektorfläche unter 100 m².
    • Kollektoren mit Austria-Solar-Gütesiegel, Umweltzeichen oder Solar Keymark.
    • Nicht förderungsfähig: Photovoltaik, Schwimmbad- und Hybridkollektoren (PVT), Elektroheizstäbe und die Wärmeverteilung im Gebäude.
    • Antrag nach der Umsetzung, spätestens sechs Monate nach Rechnungslegung. Die Förderung ist eine De-minimis-Beihilfe.

Kleinkläranlage

Bund und Land Steiermark fördern Kleinkläranlagen, wenn ein Anschluss an den öffentlichen Kanal ökologisch oder wirtschaftlich nicht sinnvoll ist. Das Ansuchen muss vor Baubeginn eingereicht werden. Die Pauschalförderung des Landes für Anlagen bis 50 Einwohnerwerte (EW) gibt es nur noch für vollständige Ansuchen bis 31. Dezember 2026.

  • Land

    Kleinkläranlagen (Einzelanlagen zur Abwasserentsorgung)

    Land Steiermark, Abteilung 14, Wasserwirtschaft, Ressourcen und Nachhaltigkeit; Einreichung über die zuständige Baubezirksleitung

    Status laut Quelle

    Offen, aber auslaufend: Die Pauschalförderung für Anlagen bis 50 EW gibt es nur, wenn das vollständige Förderungsansuchen bis 31. Dezember 2026 und die vollständigen Endabrechnungsunterlagen bis 31. Dezember 2027 vorliegen. Ab 2027 ist sie gestrichen. Für Anlagen über 50 EW und Einzelanlagen in Extremlagen nennen die Richtlinien kein Enddatum.

    Stand: September 2026

    Das Land fördert Kleinkläranlagen für bis zu 4 Wohnobjekte, wenn ein Anschluss an eine öffentliche Abwasserentsorgung ökologisch oder wirtschaftlich nicht sinnvoll ist. Die Ansuchen für Bund und Land reichen Sie gemeinsam vor Baubeginn bei der zuständigen Baubezirksleitung ein.

    • Kleinkläranlage

    Förderhöhe

    Die Landesförderung wird bis 50 EW als Pauschalförderung im Ausmaß von € 1.400,- abgewickelt. Bei Kläranlagen über 50 EW sowie für Einzelanlagen in Extremlagen wird bis zu 30% der förderungsfähigen Investitionskosten gewährt.

    Voraussetzungen (5)
    • Förderwerber: physische und juristische Personen, die im eigenen Namen und auf eigene Rechnung eine Einzelanlage für den eigenen Bedarf errichten; bis zu 4 zu entsorgende Wohnobjekte (landwirtschaftliche Nebengebäude zählen nicht).
    • Ansuchen für Bund und Land mit Technischem Bericht, Plänen, Bescheiden und Variantenuntersuchung vor Baubeginn bei der zuständigen Baubezirksleitung.
    • Nur wenn ein Anschluss an eine öffentliche Abwasserentsorgungsanlage ökologisch oder wirtschaftlich nicht sinnvoll ist.
    • Voraussetzung ist ein wasserrechtlicher Überprüfungsbescheid. Ist keine wasserrechtliche Überprüfung nötig, genügt eine Bestätigung der Funktionsfähigkeit und ordnungsgemäßen Errichtung.
    • Bundes- und Landesförderung zusammen dürfen die durch Firmenrechnungen nachgewiesenen förderbaren Kosten nicht übersteigen.
  • Bund

    Einzel-Abwasserentsorgung bis 50 EW

    Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft (BMLUK), Siedlungswasserwirtschaft; Abwicklung durch die Kommunalkredit Public Consulting (KPC); Antrag in der Steiermark über die zuständige Baubezirksleitung

    Status nicht eindeutig

    Laufend laut KPC, ohne Einreichschluss. Die Bundespauschale gibt es aber höchstens im Ausmaß der Landesförderung. Weil das Land Steiermark seine Pauschale für Anlagen bis 50 EW nur noch für vollständige Ansuchen bis 31. Dezember 2026 gewährt, ist offen, ob in der Steiermark für Ansuchen ab 2027 noch eine Bundesförderung möglich ist.

    Stand: September 2026

    Der Bund fördert Kleinkläranlagen für bis zu vier Objekte außerhalb geschlossener Siedlungsgebiete mit einer Pauschale. Der Antrag ist vor Baubeginn beim Amt der Landesregierung zu stellen. Über die Förderung entscheidet eine Kommission, die zweimal im Jahr tagt.

    • Kleinkläranlage

    Förderhöhe

    Euro 1.400 für Abwasserreinigungsanlagen bis 4 EW60 und zusätzlich Euro 150 für jeden weiteren EW60, „höchstens jedoch im Ausmaß der jeweiligen Landesförderung“.

    Steiermark: „Die Bundesförderung wird bis 50 EW als Pauschalförderung abgewickelt und beträgt in Abhängigkeit zur Landesförderung maximal € 1.400,-.“

    Voraussetzungen (6)
    • Einzelanlage für bis zu vier Objekte außerhalb geschlossener Siedlungsgebiete.
    • Anschluss an eine öffentliche Abwasserentsorgung ökologisch oder wirtschaftlich nicht sinnvoll.
    • Antrag vor Baubeginn beim Amt der Landesregierung. In der Steiermark gemeinsam mit dem Landesansuchen bei der zuständigen Baubezirksleitung.
    • Nicht förderbar: Inneninstallationen (alle Leitungen und Sanitärinstallationen innerhalb der Objekte) und Instandhaltungsmaßnahmen.
    • Werden auch Objekte entsorgt, die vor dem 1. Jänner 2015 weder bestanden haben noch baurechtlich bewilligt waren, werden die förderbaren Kosten und Pauschalsätze anteilig gekürzt.
    • Die KPC nennt die Ersterrichtung, die Förderungsrichtlinien auch die Reinvestition (Bundesmittel dann höchstens 30 % der förderbaren Kosten). Für die Erneuerung einer bestehenden Anlage fragen Sie bitte beim Land nach.
  • Bund

    Einzel-Abwasserentsorgung über 50 EW oder in Extremlage

    Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft (BMLUK), Siedlungswasserwirtschaft; Abwicklung durch die Kommunalkredit Public Consulting (KPC); Antrag beim Amt der Landesregierung

    Status laut Quelle

    Laufend laut KPC, ohne Einreichschluss und ohne Hinweis auf ein Ende. Antrag vor Baubeginn beim Amt der Landesregierung.

    Stand: September 2026

    Gefördert wird die Ersterrichtung von Kleinkläranlagen mit mehr als 50 EW für bis zu vier Objekte sowie von Anlagen für Objekte in Extremlage. Planung und Bauaufsicht zählen zu den förderbaren Kosten. Das Land Steiermark fördert diese Anlagen zusätzlich mit bis zu 30 %.

    • Kleinkläranlage

    Förderhöhe

    Für Einzelanlagen die der Abwasserentsorgung von mehr als 50 EW60 dienen, beträgt das Förderungsausmaß bis zu 30 % der förderbaren Investitionskosten, höchstens jedoch das Ausmaß der jeweiligen Landesförderung. Für Einzelanlagen in Extremlage beträgt das Förderungsausmaß bis zu 30 % der förderbaren Investitionskosten, höchstens jedoch das Ausmaß der jeweiligen Landesförderung.

    Voraussetzungen (3)
    • Bis zu vier Objekte. Die kürzest mögliche Anschlussleitung an das öffentliche Netz beträgt mindestens 1 km.
    • Extremlage: Wasserrechtsbescheid gemäß 3. AEV für kommunales Abwasser oder Bestätigung des Amtes der Landesregierung erforderlich.
    • Antrag vor Baubeginn beim Amt der Landesregierung.

Trinkwasser und Brunnen

Bund und Land Steiermark fördern die eigene Wasserversorgung für bis zu vier Objekte, zum Beispiel Hausbrunnen, Drucksteigerung, Wasserspeicher und Wasseraufbereitung, wenn kein Anschluss an eine öffentliche Wasserversorgung möglich oder sinnvoll ist. Für Filter oder Enthärtung in Häusern mit öffentlichem Wasseranschluss ist uns keine Förderung bekannt.

  • Land

    Einzelwasser­versorgungs­anlagen (Hausbrunnen)

    Land Steiermark, Abteilung 14, Wasserwirtschaft, Ressourcen und Nachhaltigkeit; Einreichung über die zuständige Baubezirksleitung

    Status laut Quelle

    Offen nach den Förderungsrichtlinien Siedlungswasserwirtschaft 2026, in Kraft seit 1. Jänner 2026. Eine Befristung oder Antragssperre ist nicht genannt. Ansuchen vor Baubeginn.

    Stand: September 2026

    Das Land fördert Anlagen zur eigenen Wasserversorgung für bis zu 4 Objekte, etwa Brunnen, Quellfassung, Drucksteigerung, Wasseraufbereitung und Speicher, wenn ein Anschluss an eine öffentliche Wasserversorgung nicht möglich oder nicht sinnvoll ist. Die Landesförderung folgt den Pauschalen des Bundes, abzüglich eines Eigenanteils.

    • Trinkwasser und Brunnen
    • Hausbrunnen
    • Wasseraufbereitung
    • Drucksteigerung

    Förderhöhe

    Die Landesförderung für Einzelwasserversorgungsanlagen beträgt gemäß den „Förderungsrichtlinien des Bundes“ maximal € 2.700,- für die Wassererschließung mittels Brunnen oder Quellen mit erforderlicher Hebung (Drucksteigerung); € 1.500,- für die Wassererschließung mittels Quellen; € 600,- für die Wasseraufbereitung; € 150,- pro m³ Nutzinhalt für Wasserspeicher; € 10,- für jeden Laufmeter Wasserleitung durch welchen eine Leitungslänge von 600 Laufmetern überschritten wird. Der zumutbare Eigenanteil des Förderungswerbers beträgt zumindest € 3.500,- ohne USt. pro Objekt ausgenommen Nebengebäude.

    Voraussetzungen (5)
    • Förderwerber: physische und juristische Personen, die im eigenen Namen und auf eigene Rechnung eine Anlage für den eigenen Bedarf errichten; bis zu 4 zu versorgende Objekte.
    • Nur wenn kein Anschluss an eine öffentliche Wasserversorgung möglich ist oder ein Anschluss ökologisch oder wirtschaftlich nicht sinnvoll ist.
    • Ansuchen für Bund und Land mit Technischem Bericht, Plänen, Bescheiden und Variantenuntersuchung vor Baubeginn bei der zuständigen Baubezirksleitung.
    • Voraussetzung ist ein wasserrechtlicher Überprüfungsbescheid oder eine Bestätigung der Funktionsfähigkeit und ordnungsgemäßen Errichtung.
    • Bundes- und Landesförderung zusammen dürfen die durch Firmenrechnungen nachgewiesenen förderbaren Kosten nicht übersteigen.
  • Bund

    Einzel-Wasser­versorgungs­anlagen für bis zu vier Objekte

    Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft (BMLUK), Siedlungswasserwirtschaft; Abwicklung durch die Kommunalkredit Public Consulting (KPC); Antrag in der Steiermark über die zuständige Baubezirksleitung

    Status laut Quelle

    Laufend laut KPC, ohne Einreichschluss und ohne Hinweis auf ein Ende. Antrag vor Baubeginn beim Amt der Landesregierung.

    Stand: September 2026

    Der Bund fördert die Errichtung von Anlagen zur eigenen Wasserversorgung (Wasserfassung, Speicherung, Verteilung, Aufbereitung) für bis zu vier Objekte außerhalb geschlossener Siedlungsgebiete mit Pauschalsätzen. Inneninstallationen im Haus sind nicht förderbar.

    • Trinkwasser und Brunnen
    • Hausbrunnen
    • Wasseraufbereitung

    Förderhöhe

    Euro 2.700 für die Wassererschließung mittels Brunnen oder Quellen mit erforderlicher Hebung (Drucksteigerung); Euro 1.500 für die Wassererschließung mittels Quellen; Euro 600 für die Wasseraufbereitung; Euro 150 pro m³ Nutzinhalt für Wasserspeicher; Euro 10 für jeden Laufmeter Wasserleitung durch welchen eine Leitungslänge von 600 Laufmetern überschritten wird, „höchstens jedoch im Ausmaß der jeweiligen Landesförderung“.

    Voraussetzungen (5)
    • Bis zu vier Objekte außerhalb geschlossener Siedlungsgebiete. Ein Anschluss an die öffentliche Wasserversorgung ist ökologisch oder wirtschaftlich nicht sinnvoll.
    • Antrag vor Baubeginn beim Amt der Landesregierung.
    • Nicht förderbar: Inneninstallationen (Leitungen und Sanitärinstallationen innerhalb der Objekte). Einrichtungen zur Druckerhöhung, Speicherung oder Aufbereitung zählen nicht zur Inneninstallation.
    • Werden auch Objekte versorgt, die vor dem 1. Jänner 2015 weder bestanden haben noch baurechtlich bewilligt waren, werden die förderbaren Kosten und Pauschalsätze anteilig gekürzt.
    • Für Objekte in Extremlage gibt es eine eigene Förderung der Ersterrichtung (siehe KPC).

Barrierefreies Bad

Das Land Steiermark fördert barrierefreie Umbauten in bestehenden Wohnungen und Häusern, zum Beispiel eine bodenebene Dusche. Für Menschen mit Behinderung gibt es zusätzliche Zuschüsse von Land und Bund. Für eine Badsanierung ohne Barrierefreiheit ist uns derzeit keine offene Förderung bekannt.

  • Land

    Barrierefreies und altengerechtes Wohnen

    Land Steiermark, Abteilung 15, Fachabteilung Energie und Wohnbau, Referat Sanierung und Revitalisierung

    Status laut Quelle

    Laufend: online beantragbar. Auf den Seiten des Landes ist weder eine Befristung noch ein Antragsstopp angegeben. Der Antrag wird nach der Durchführung gestellt, spätestens zwei Jahre nach der ältesten Rechnung.

    Stand: September 2026

    Das Land fördert Umbauten für barrierefreies und altengerechtes Wohnen in bestehenden Wohnungen und Häusern, darunter barrierefreie Sanitärräume: bodenebene Dusche mit fest installiertem Duschsitz, Badewannentür, unterfahrbarer Waschtisch, WC mit Haltegriff. Gefördert wird mit einem einmaligen, nicht rückzahlbaren Beitrag.

    • Barrierefreies Bad
    • Bodenebene Dusche
    • WC

    Förderhöhe

    Einmaliger, nicht rückzahlbarer Förderungsbeitrag im Ausmaß von 30 % der anerkannten Kosten.

    Die maximal förderbaren Kosten sind je Wohnung mit 30.000 Euro begrenzt. Für Förderungswerber:innen mit einer nachgewiesenen Erwerbsminderung von mindestens 80 % oder ab nachgewiesener Pflegestufe 4 erhöht sich dieser Betrag auf 50.000 Euro.

    Voraussetzungen (8)
    • Antragsberechtigt: Eigentümer:innen, Bauberechtigte, bestellte Verwalter:innen; bei Maßnahmen innerhalb einer Wohnung auch Mieter:innen und Wohnungseigentümer:innen, die die Wohnung selbst benützen.
    • Förderung erst ab anerkannten förderbaren Kosten von 3.000 Euro.
    • Die Wohnung muss spätestens nach der Durchführung ständig als Hauptwohnsitz genutzt werden, keine Zweit- oder Ferienwohnung.
    • Ausführung nur durch gewerberechtlich befugte Firmen. Antrag nach der Durchführung; die Rechnungen dürfen bei Antragstellung nicht älter als zwei Jahre sein.
    • Einzelmaßnahmen sind förderbar, durchgehende Barrierefreiheit ist keine Voraussetzung. Die ÖNORM B 1600 ist nur bei einer Komplettsanierung des Sanitärraums verpflichtend.
    • Laut FAQ des Landes (Stand 23. Jänner 2026): Duschtassen höchstens 3 cm über der angrenzenden Fußbodenoberkante und mindestens 90 × 90 cm. Ergänzende Gewerke wie Elektro, Fliesen, Estrich oder das Versetzen von Heizkörpern können berücksichtigt werden. Nicht gefördert werden Sanitärmöbel, elektrische Fußbodenheizungen und elektrische Sprossenheizkörper.
    • Für das Objekt muss eine Benützungsbewilligung vorliegen.
    • Nicht kombinierbar mit „Umfassende Sanierung“ oder „Assanierung“. Förderungen anderer Stellen (Bund, Gemeinde) sind möglich, solange die Summe die förderungsfähigen Kosten nicht übersteigt.
  • Land

    Zuschuss für bauliche Maßnahmen für Menschen mit Behinderung

    Land Steiermark, Behindertenhilfe (§ 25a Steiermärkisches Behindertengesetz); Antrag bei der Wohnsitzgemeinde oder der Bezirksverwaltungsbehörde

    Status laut Quelle

    Gesetzliche Leistung ohne Antragsfrist. Der Antrag muss vor der Umsetzung gestellt werden: „Im Nachhinein können keine Rechnungen übernommen oder Zuschüsse ausbezahlt werden.“

    Stand: September 2026

    Menschen mit Behinderung erhalten vom Land einen Zuschuss für notwendige bauliche Maßnahmen beim Neubau, Zubau oder Umbau ihrer Wohnung oder ihres Hauses in der Steiermark, wenn es ihr Hauptwohnsitz ist. Die Höhe hängt von der persönlichen Situation ab.

    • Barrierefreies Bad
    • Menschen mit Behinderung

    Förderhöhe

    Der Kostenzuschuss ergibt sich aus dem Betrag der notwendigen Kosten des behinderungsbedingten Mehraufwandes abzüglich eines Eigenleistungsanteiles von 20% und ist mit dem 40-Fachen des Richtsatzes gemäß § 10 Abs. 1 Z. 1 lit. a StBHG begrenzt.

    Voraussetzungen (3)
    • Behinderung; die Wohnung oder das Haus liegt in der Steiermark und ist Hauptwohnsitz des Menschen mit Behinderung.
    • Antrag vor der Umsetzung, mit einer Aufstellung der geplanten behinderungsbedingten Maßnahmen und ihrer Kosten.
    • Für die gleiche bauliche Änderung gibt es frühestens nach fünf Jahren wieder einen Zuschuss.
  • Bund

    Unterstützungsfonds für Menschen mit Behinderung: Wohn- und Sanitärraum­adaptierung

    Sozialministeriumservice (Landesstellen); Grundlage ist das Bundesbehindertengesetz

    Status laut Quelle

    Laufend: dauerhaftes Angebot ohne Antragsfrist, kein Hinweis auf eine Einstellung. Antrag vor der Umsetzung, jedenfalls vor der Rechnungslegung. Es besteht kein Rechtsanspruch.

    Stand: September 2026

    Das Sozialministeriumservice kann Menschen mit Behinderung, die durch ein behinderungsbedingtes Ereignis in eine soziale Notlage geraten sind, einmalige Zuschüsse gewähren, unter anderem für Wohn- und Sanitärraumadaptierungen. Es gelten Einkommensgrenzen.

    • Barrierefreies Bad
    • Menschen mit Behinderung

    Förderhöhe

    Die maximale Förderungshöhe beträgt € 6000,-- (Stand 2022).

    Voraussetzungen (4)
    • Grad der Behinderung mindestens 50 %; die Maßnahme ist behinderungsbedingt erforderlich; soziale Notlage.
    • Einkommensgrenze 2.616,78 Euro netto. Sie erhöht sich pro unterhaltsberechtigtem Angehörigen im Haushalt um 380 Euro, bei Vorliegen einer Behinderung um 570 Euro (Stand 2026).
    • Antrag vor der Umsetzung, jedenfalls vor der Rechnungslegung.
    • Kein Rechtsanspruch. Andere Kostenträger wie Land, Kranken- oder Pensionsversicherung werden berücksichtigt.

Wohnraumlüftung

Für eine Wohnraumlüftung als eigene Maßnahme ist uns derzeit keine offene Förderung von Bund oder Land Steiermark bekannt.

Beratung

Das Land Steiermark fördert eine produktunabhängige Energieberatung, zum Beispiel vor einem Heizungstausch. Die Klima- und Energiemodellregion Ökoenergieregion Fürstenfeld, zu der Ilz gehört, bietet zusätzlich eine Förderberatung an.

  • Beratung

    Geförderte Energieberatung 2026

    Land Steiermark, Fachabteilung Energie und Wohnbau; Durchführung durch Energieberater:innen des Netzwerks Energieberatung Steiermark

    Status laut Quelle

    Offen für Beratungen von 1. Jänner bis 31. Dezember 2026, solange Mittel verfügbar sind. Verfügbares Budget laut Land (Stand 14. Oktober 2026): Energie und Klimaschutz 40 % (Heizungstausch- und Energieeffizienz-Beratung), Wohnbau 22 % (Sanierungsberatung).

    Stand: Oktober 2026

    Das Land fördert produktunabhängige Energieberatungen durch gelistete Berater:innen des Netzwerks Energieberatung Steiermark. Die Heizungstausch-Beratung findet vor Ort statt. Der Landesbeitrag wird direkt auf der Rechnung abgezogen. Für einkommensschwache Haushalte ist die Energieeffizienz-Beratung ohne Selbstbehalt.

    • Beratung
    • Heizungstausch

    Förderhöhe

    Für die Durchführung einer „Heizungstausch-Beratung“ wird eine Förderung von 80 € gewährt. Der Selbstbehalt beträgt 150 €. Der Gesamtwert der Beratung inklusive Steuern beträgt 230 €.

    Bei der „Energieeffizienz-Beratung“ beträgt der Förderungsbetrag 80 €. Der Selbstbehalt beträgt 150 €.

    Bei der „Energieeffizienz-Beratung für einkommensschwache Haushalte“ wird der Gesamtwert in der Höhe von 230 € gefördert.

    Für die Durchführung einer „Sanierungsberatung mit Sanierungskonzept“ beträgt der Förderungsbetrag 150 €. Der Selbstbehalt beträgt 450 €. Der Gesamtwert der Beratung inklusive Steuern beträgt 600 €.

    Voraussetzungen (7)
    • Beratung durch gelistete Berater:innen des Netzwerks Energieberatung Steiermark. Gebäude in der Steiermark; gedacht für Wohnungen, Ein- und Zweifamilienhäuser und Reihenhäuser.
    • Heizungstausch-Beratung alle 20 Jahre, Energieeffizienz-Beratung alle 5 Jahre, Sanierungsberatung alle 10 Jahre. Geförderte Beratungen sind innerhalb eines Kalenderjahres nicht kombinierbar.
    • Die Energieeffizienz-Beratung richtet sich an Personen, die weder einen Heizungstausch noch eine Sanierung planen.
    • Einkommensschwache Haushalte: Nachweis der Befreiung von der ORF-Haushaltsabgabe 2024.
    • Abrechnung direkt zwischen Berater:in und Kund:in; der Landesbeitrag wird auf der Rechnung abgezogen.
    • Bei Vor-Ort-Beratungen ab 15 km Entfernung zum Firmensitz der Berater:in können Fahrtkosten anfallen (nicht bei einkommensschwachen Haushalten).
    • Nicht Teil der Förderung: Energieausweis, Förderungsabwicklung und Thermografie.
  • Region

    Energie- und Förderberatung der KEM Ökoenergieregion Fürstenfeld

    Klima- und Energiemodellregion Ökoenergieregion Fürstenfeld (Träger Impulsregion Fürstenfeld), ein Programm des Klima- und Energiefonds

    Status nicht eindeutig

    Das Beratungsangebot ist auf der Seite der Impulsregion Fürstenfeld beschrieben (abgerufen am 12. Oktober 2026). Die laufende Programmphase endet laut KEM-Folder am 31. Dezember 2026, die Weiterführung für 2027 bis 2029 ist beantragt, aber noch nicht genehmigt (Stand 12. Oktober 2026). Ob die Beratung kostenlos ist, geht aus den Quellen nicht eindeutig hervor.

    Stand: Oktober 2026

    Die Klima- und Energiemodellregion, zu der auch Ilz gehört, berät zu Energieeffizienz, Sanierung, Heizungstausch und erneuerbaren Energien. Dazu kommt eine Förderberatung mit einer Übersicht über Förderungen von Bund, Land und Gemeinde und, auf Anfrage, Unterstützung beim Antrag. Eine eigene Geldförderung für Haushalte bietet die KEM nicht.

    • Beratung
    • Heizungstausch
    • Solarthermie
    Voraussetzungen (2)
    • Keine eigene Geldförderung, nur Beratung und Unterstützung.
    • Für Beratungen mit Protokoll ist laut KEM eine Vor-Ort-Beratung nach den Vorgaben des Landes Steiermark erforderlich.

Angekündigt

Heizungstausch ab November 2026 und 2027

Der Bund öffnet den Kesseltausch ab 2. November 2026 wieder, ab 4. Jänner 2027 folgt die Sanierungsoffensive 2027. Termine und Pauschalen stehen fest, Details können sich bis zum Start noch ändern.

  • Bund

    Kesseltausch ab 2. November 2026 zu den Fördersätzen 2027 (Sanierungsoffensive des Bundes)

    Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft (BMLUK); Abwicklung durch die Kommunalkredit Public Consulting (KPC)

    Status laut Quelle

    Angekündigt: Registrierung und Antrag ab 2. November 2026, solange Budgetmittel vorhanden sind, längstens bis 31. Dezember 2026. Gefördert werden Lieferungen und Leistungen ab 7. Oktober 2026. Laut Ministerium werden bis Jahresende rund 20 Mio. € aus stornierten Projekten und verfallenen Registrierungen erwartet.

    Stand: Oktober 2026

    Das Budget 2026 ist seit Juli aufgebraucht. Ab 2. November 2026 kann man den Kesseltausch für Ein- und Zweifamilienhäuser und Reihenhäuser wieder beantragen, schon zu den Fördersätzen 2027. Gefördert wird der Ersatz einer Heizung mit Öl, Gas, Kohle oder Koks (Allesbrenner) oder eines Elektrospeicherofens durch Nah- oder Fernwärme, eine Holzzentralheizung oder eine Wärmepumpe. Die Förderung ist eine Pauschale, die Förderhöhen entsprechen bereits dem Niveau für 2027.

    • Heizungstausch
    • Wärmepumpe
    • Pellets
    • Stückholz
    • Hackschnitzel
    • Solarthermie

    Förderhöhe

    Pauschale (einmaliger, nicht rückzahlbarer Zuschuss): Nah-/Fernwärme 4.000 €, Wärmepumpe 5.000 €, Holzzentralheizung (Pellets, Hackgut, Stückgut) 6.000 €.

    Bohrbonus: 5.000 € für eine Tiefenbohrung oder einen Brunnen, nur bei Sole-Wasser- und Wasser-Wasser-Wärmepumpen.

    Solarbonus: 2.500 € für eine gleichzeitig errichtete thermische Solaranlage mit mindestens 6 m² Bruttokollektorfläche (Photovoltaik zählt nicht).

    Abzug von 20 % bei Wärmepumpen mit einem Kältemittel mit GWP-Wert über 150 (je nach Bauart und Leistung) und bei Holzheizungen, die nur die Umweltzeichenrichtlinie UZ 37 (2021) erfüllen.

    Voraussetzungen (8)
    • Nur für Privatpersonen (Eigentümer, Bauberechtigte, Mieter) im Ein- oder Zweifamilienhaus oder Reihenhaus. Kein Hauptwohnsitz am Standort und keine Einkommensprüfung erforderlich. Ein Antrag pro Standort.
    • Für die Registrierung ist ein Energieberatungsprotokoll des Bundeslandes nötig (Beratung vor Ort, telefonisch oder digital, für den Standort des Tauschs).
    • Nach der Registrierung ist das Budget 9 Monate reserviert. In dieser Zeit muss der Tausch umgesetzt, abgerechnet und der Antrag gestellt sein.
    • Alle fossilen Altanlagen sind außer Betrieb zu nehmen und fachgerecht zu entsorgen. Nicht entfernbare Tanks sind zu entleeren, zu reinigen und zu verplomben.
    • Nah- oder Fernwärme hat Vorrang. Wärmepumpe oder Holzheizung werden nur gefördert, wenn ein Anschluss technisch nicht möglich oder wirtschaftlich nicht zumutbar ist (Alternative mindestens 25 % günstiger).
    • Wärmepumpe: EHPA-Gütesiegel und Vorlauftemperatur höchstens 55 °C, Kältemittel mit GWP-Wert höchstens 750. Kessel und Wärmepumpen unter 100 kW.
    • Errichtung durch eine Fachfirma, keine Eigenregie. Rechnungen auf die antragstellende Person ausgestellt und von ihr bezahlt.
    • Mit Landesförderungen kombinierbar, alle Förderungen zusammen dürfen die Investitionskosten nicht übersteigen.
  • Bund

    Sanierungsoffensive 2027 und „Sauber Heizen für Alle“ 2027

    Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft (BMLUK)

    Status nicht eindeutig

    Angekündigt: Anträge ab 4. Jänner 2027, solange Budgetmittel vorhanden sind, längstens bis 31. Dezember 2027. Eine Vorabregistrierung gibt es nicht mehr. Die Informationsblätter (Version 10/2026) sind veröffentlicht, die finalen Förderbestimmungen sollen laut Ministerium im Dezember beschlossen werden. Die soziale Zusatzförderung steht unter dem Vorbehalt der Genehmigung durch die Europäische Kommission.

    Stand: Oktober 2026

    Der Bund setzt die Sanierungsoffensive 2027 fort, mit 179 Mio. € für den Kesseltausch. Gefördert wird der Ersatz einer Heizung mit Öl, Gas, Kohle oder Koks oder eines Elektrospeicherofens durch Nah- oder Fernwärme, eine Holzzentralheizung oder eine Wärmepumpe, als Pauschale. Laut Ministerium beträgt die Förderung 2027 rund 20 % der Kosten. „Sauber Heizen für Alle“ für einkommensschwache Haushalte wird als soziale Zusatzförderung in die Sanierungsoffensive integriert. Gefördert werden nur Lieferungen und Leistungen ab der Antragstellung.

    • Heizungstausch
    • Wärmepumpe
    • Pellets
    • Stückholz
    • Hackschnitzel

    Förderhöhe

    Kesseltausch im Ein-/Zweifamilienhaus oder Reihenhaus, Pauschale: Nah-/Fernwärme 4.000 €, Wärmepumpe 5.000 €, Holzzentralheizung (Hackgut, Stückholz, Pellets) 6.000 €.

    Bohrbonus: 5.000 € bei neuer Erdsonde oder neuem Brunnen für eine Sole-Wasser- oder Wasser-Wasser-Wärmepumpe.

    Solarbonus: 2.500 € für eine gleichzeitig errichtete thermische Solaranlage mit mindestens 6 m² Bruttokollektorfläche (Photovoltaik zählt nicht).

    Soziale Zusatzförderung (bis zu 100 % der förderungsfähigen Kosten, gedeckelt): förderungswürdige Haushalte bis 6.000 € (Fernwärme), 7.500 € (Wärmepumpe), 9.000 € (Holzzentralheizung); einkommensschwache Haushalte je nach System bis 28.469 € bis 39.480 €.

    Voraussetzungen (5)
    • Antrag ausschließlich online über sanierungsoffensive.gv.at, vor Umsetzung, Baubeginn und Lieferung (Planungsleistungen ausgenommen).
    • Mit dem Antrag ist ein Energieberatungsprotokoll des Bundeslandes einzureichen.
    • Umsetzung und Endabrechnung innerhalb von 9 Monaten nach der Genehmigung. Den Förderungsvertrag samt Auftragsbestätigung innerhalb von 4 Wochen annehmen.
    • Überwiegend private Wohnnutzung. Fossile Altanlage außer Betrieb nehmen und fachgerecht entsorgen. Installation durch eine Fachfirma.
    • Mit Landesförderungen kombinierbar, alle Förderungen zusammen dürfen die Investitionskosten nicht übersteigen.

Gemeinden

Förderungen der Gemeinden

Ilz: Die Marktgemeinde hat im Budget Geld für Pelletsheizungen und andere Maßnahmen zur Luftreinhaltung vorgesehen (2026: 35.000 €). Beträge und Bedingungen sind aber nicht veröffentlicht. Fragen Sie bitte vor dem Auftrag beim Gemeindeamt nach: gde@ilz.gv.at, 03385 377.

Einige Gemeinden in der Umgebung listen eigene Förderungen, meist ohne Datum oder Laufzeit. Bitte fragen Sie vor dem Auftrag beim Gemeindeamt nach, ob die Förderung noch gilt. In Gersdorf an der Feistritz, Ottendorf an der Rittschein, Riegersburg und Sinabelkirchen haben wir keine Gemeindeförderung für Heizung oder Solaranlagen gefunden. Wohnen Sie in einer anderen Gemeinde, fragen Sie bitte direkt beim Gemeindeamt nach.

Gemeinde Großwilfersdorf

  • Solarförderung

    Die Gemeinde fördert Solaranlagen je Quadratmeter Kollektorfläche. Die Seite unterscheidet nicht ausdrücklich zwischen thermischen Solaranlagen und Photovoltaik; Photovoltaik wird dort gesondert gefördert.

    Förderhöhe laut Gemeinde

    10 Euro je m² Kollektorfläche; maximal 100 Euro je Wohneinheit

    Voraussetzungen
    • Höchstens 10 m² Kollektorfläche pro Wohneinheit.
    • Nur für Objekte in der Gemeinde Großwilfersdorf.
    Status nicht eindeutig

    Auf der Gemeinde-Website ohne Datum oder Befristung gelistet. Im Voranschlag 2026 sind Mittel für „Kapitaltransfers an private Haushalte (Solar, Pellets, Photovoltaik)“ vorgesehen.

    Stand: September 2026

  • Holzvergaseröfen, Pellets, Hackschnitzel, Kaminofen

    Die Gemeinde fördert Holzvergaseröfen sowie Pellets-, Hackschnitzel- und Kaminofenheizungen, die als Gesamtheizsystem verwendet werden.

    Förderhöhe laut Gemeinde

    € 100,00

    Voraussetzungen
    • Verwendung als Gesamtheizsystem.
    • Bewilligung nach §20, 2(h) bzw. Erfüllung der Meldepflicht gem. § 21 Abs. Z.10 Stmk.BauG.
    • Nur für Objekte in der Gemeinde Großwilfersdorf.
    Status nicht eindeutig

    Auf der Gemeinde-Website ohne Datum oder Befristung gelistet. Im Voranschlag 2026 sind Mittel für „Kapitaltransfers an private Haushalte (Solar, Pellets, Photovoltaik)“ vorgesehen.

    Stand: September 2026

  • Erdwärmeanlagen und sonstige Alternativenergien, auch Luftwärmepumpen

    Die Gemeinde fördert Erdwärmeanlagen und sonstige Alternativenergien. Dazu zählen laut Gemeinde auch Luftwärmepumpen und Fernwärmeanschlüsse.

    Förderhöhe laut Gemeinde

    € 100,00

    Voraussetzungen
    • Vorlage der Rechnung.
    • Bei Installation einer Luftwärmepumpe: Bewilligung gem. § 20 Z.4 StmkBauG.
    • Nur für Objekte in der Gemeinde Großwilfersdorf.
    Status nicht eindeutig

    Auf der Gemeinde-Website ohne Datum oder Befristung gelistet. Die Budgetzeile im Voranschlag 2026 nennt Erdwärme und Wärmepumpen nicht ausdrücklich.

    Stand: September 2026

Gemeinde Großsteinbach

  • Direktförderung von Solaranlagen

    Die Gemeinde fördert neu errichtete Solaranlagen je Quadratmeter Kollektorfläche. Antragsformulare liegen im Gemeindeamt auf. Ob nur thermische Solaranlagen gemeint sind, geht aus der Seite nicht hervor.

    Förderhöhe laut Gemeinde

    Neuerrichtung € 20,- pro m² bis höchstens 12 m² Kollektorenfläche

    Voraussetzungen
    • Nur Neuerrichtung, höchstens 12 m² Kollektorenfläche.
    • Antragsformulare im Gemeindeamt.
    • Nur für Objekte in der Gemeinde Großsteinbach.
    Status nicht eindeutig

    Auf der Gemeinde-Website ohne Datum oder Befristung gelistet (Seite zuletzt geändert am 13. August 2025). Im Dezember 2025 hat die Gemeinde Einsparungen bei Gemeindeförderungen angekündigt; welche Förderungen betroffen sind, war offen. In den Gemeindezeitungen bis Juli 2026 fanden wir keine Entscheidung dazu.

    Stand: September 2026

  • Direktförderung von Biomasse-Kleinfeuerungsanlagen

    Die Gemeinde fördert Biomasse-Kleinfeuerungsanlagen ergänzend zu einer gewährten Landesförderung. Antragsformulare liegen im Gemeindeamt auf.

    Förderhöhe laut Gemeinde

    Scheiterholzgebläsekessel, Kachelöfen als Gesamtheizsystem und bei Pellets-Kaminöfen als Gesamtheizsystem: jeweils 50 %, höchstens mit € 440,-, zur gewährten Landesförderung.

    Hackschnitzel-, Pellets-, Stückholzzentralheizungsanlagen: jeweils 50 %, höchstens mit € 910,- zur gewährten Landesförderung.

    Voraussetzungen
    • Die Gewährung der Landesförderung ist Voraussetzung.
    • Antragsformulare im Gemeindeamt.
    • Nur für Objekte in der Gemeinde Großsteinbach.
    Status nicht eindeutig

    Auf der Gemeinde-Website gelistet (Seite zuletzt geändert am 13. August 2025). Voraussetzung ist eine gewährte Landesförderung; welche Landesförderung die Gemeinde anerkennt, ist nicht angegeben. Die frühere Landesförderung für Biomasseheizungen nimmt keine Anträge an. Im Dezember 2025 hat die Gemeinde außerdem Einsparungen bei Förderungen angekündigt.

    Stand: September 2026

Stadtgemeinde Fürstenfeld

Status nicht eindeutig

Auf der Website der Stadt als laufende Förderung gelistet, ohne Beschlussdatum und ohne Befristung. Der Antrag auf Auszahlung ist bis Juni des Folgejahres zu stellen.

Stand: September 2026

  • Umwelt-Förderung Thermische Solaranlage

    Die Stadt fördert die Errichtung einer privaten thermischen Solaranlage im Gemeindegebiet. Die Abwicklung läuft über das Bauamt Fürstenfeld.

    Förderhöhe laut Gemeinde

    € 40,00/m² bis maximal € 400,00 pro Anlage

    Voraussetzungen
    • Private thermische Solaranlage im Gemeindegebiet Fürstenfeld.
    • Abwicklung über das Bauamt Fürstenfeld.
    • Antrag auf Auszahlung bis Juni des Folgejahres.
  • Geothermie­wärmepumpen-Förderung (Tiefensonden)

    Die Stadt fördert die Errichtung einer privaten Geothermiewärmepumpe im Gemeindegebiet. Luftwärmepumpen sind nicht genannt.

    Förderhöhe laut Gemeinde

    € 500,00 pro Anlage

    Voraussetzungen
    • Private Geothermiewärmepumpe im Gemeindegebiet Fürstenfeld.
    • Abwicklung über das Bauamt Fürstenfeld.
    • Antrag auf Auszahlung bis Juni des Folgejahres.

Häufige Fragen

Häufige Fragen zu Förderungen

Wann muss ich den Förderantrag stellen?

Das ist je nach Programm verschieden:

  • Tausch alter Biomassekessel und Wärmepumpen (Land Steiermark): vor Lieferung und Montage.
  • Kleinkläranlage und Hausbrunnen (Bund und Land): vor Baubeginn, bei der zuständigen Baubezirksleitung.
  • Barrierefreies und altengerechtes Wohnen (Land Steiermark): nach der Durchführung, spätestens zwei Jahre nach der ältesten Rechnung.
  • Zuschüsse für Menschen mit Behinderung (Land Steiermark und Sozialministeriumservice): vor der Umsetzung.

Die Details stehen bei der jeweiligen Förderung auf dieser Seite. Fragen Sie uns am besten vor dem Auftrag.

Gibt es „Raus aus Öl und Gas“ noch?

„Raus aus Öl und Gas“ selbst ist beendet. Den Heizungstausch fördert der Bund aber wieder: Ab 2. November 2026 sind beim „Kesseltausch“ der Sanierungsoffensive Registrierung und Antrag möglich, längstens bis 31. Dezember 2026 und solange Budget da ist. Gefördert werden Lieferungen und Leistungen ab 7. Oktober 2026, mit den Pauschalen, die auch 2027 gelten.

Ab 4. Jänner 2027 folgt die Sanierungsoffensive 2027. Alle Details und Quellen finden Sie weiter oben bei den angekündigten Förderungen.

Gibt es eine Förderung für Wasserfilter oder Enthärtung?

Nur im Rahmen einer eigenen Wasserversorgung: Bund und Land fördern bei Einzelwasserversorgungsanlagen, zum Beispiel einem Hausbrunnen, auch die Wasseraufbereitung mit einer Pauschale, wenn kein Anschluss an die öffentliche Wasserversorgung möglich oder sinnvoll ist. Details unter Trinkwasser und Brunnen.

Für Filter oder Enthärtung in Häusern mit Anschluss an die öffentliche Wasserleitung ist uns Stand September 2026 keine Förderung von Bund oder Land bekannt.

Wird eine Badsanierung ohne Barrierefreiheit gefördert?

Stand September 2026 ist uns keine offene Förderung für eine Badsanierung ohne Barrierefreiheit bekannt. Der „Steirische Sanierungsbonus“, der auch Sanitärinstallationen in Bad und WC umfasste, ist seit April 2026 ausgeschöpft.

Für barrierefreie Umbauten, zum Beispiel eine bodenebene Dusche, gibt es eine Landesförderung: Barrierefreies Bad.

Gilt die Geräte-Retter-Prämie für Boiler oder Wärmepumpen?

Nein. Warmwasserboiler, Wärmepumpen, Klimaanlagen und Solaranlagen stehen auf der Liste der nicht förderungsfähigen Geräte. Die Prämie läuft laut Ministerium mit Ende 2026 aus.

Anfrage

Erzählen Sie uns, was Sie vorhaben.

Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns, wir melden uns bei Ihnen.

Mo bis Do 7:00 bis 13:00 und 15:00 bis 17:00 Uhr ; Fr 7:00 bis 13:00 Uhr