Tausch erneuerbar betriebener Heizungssysteme 2026
Land Steiermark, Abteilung 15, Fachabteilung Energie und Wohnbau (Steirischer Umweltlandesfonds)
Status laut Quelle
Offen: Anträge von 1. März bis längstens 31. Dezember 2026, solange Budget vorhanden. Verfügbares Förderungsbudget laut Land: 24 % (Stand 20. Oktober 2026). Sind die Mittel früher ausgeschöpft, wird die Antragstellung eingestellt.
Stand: Oktober 2026
Das Land fördert den Ersatz von mindestens 15 Jahre alten Biomassekesseln und Wärmepumpen in Ein- und Zweifamilienhäusern oder Reihenhäusern. Gefördert werden ein Anschluss an Nah- oder Fernwärme, ein energieeffizienter Biomassekessel (Hackschnitzel, Pellets, Scheitholz, Kombikessel) oder eine energieeffiziente Wärmepumpe. Der Umstieg von Öl oder Gas ist in diesem Programm nicht förderbar. Den Antrag stellen Sie vor Lieferung und Montage.
Förderhöhe
Die Förderung ist mit maximal 30 % der förderbaren Investitionskosten begrenzt.
Förderung maximal beim Ersatz eines Biomassekessels: Nah-/Fernwärmeanschluss 1.000 €, energieeffizienter Biomassekessel 3.000 €*, energieeffiziente Wärmepumpe 1.500 €**.
Förderung maximal beim Ersatz einer Wärmepumpe: Nah-/Fernwärmeanschluss 1.000 €, energieeffizienter Biomassekessel: keine Förderung möglich, energieeffiziente Wärmepumpe 1.500 €**.
* Biomassekessel, die die Emissionsgrenzwerte der Umweltzeichenrichtlinie UZ 37 (2025) einhalten, erhalten die volle Förderung. Bei Biomassekesseln, die ausschließlich die Emissionsgrenzwerte der Umweltzeichenrichtlinie UZ 37 (2021) einhalten, wird die Förderung um 20 % reduziert.
** Bei Luft-Wasser-Wärmepumpen mit einem Kältemittel mit einem GWP-Wert zwischen 150 und 750 wird bei Monoblockgeräten ≤ 50 kW und Splitgeräten ≤ 12 kW die Förderung um 20 % reduziert.
Voraussetzungen (13)
- Nur Ersatz eines bestehenden Biomassekessels oder einer bestehenden Wärmepumpe, die ab dem Datum der Antragstellung mindestens 15 Jahre alt ist. Werden gleichzeitig eine fossile und eine erneuerbar betriebene Heizung ersetzt, ist diese Förderung nicht möglich.
- Der Umstieg von einer Wärmepumpe auf einen Biomassekessel wird nicht gefördert.
- Antragsberechtigt sind Privatpersonen (Eigentümer, Hauptmieter, Nutzungsberechtigte laut Grundbuch, Bauberechtigte) für überwiegend privat genutzte Ein- und Zweifamilienhäuser oder Reihenhäuser.
- Online-Antrag vor Lieferung und Montage. Die Mittel sind erst mit dem Bestätigungsschreiben samt Geschäftszahl reserviert, für 9 Monate. In dieser Zeit ist die Fertigstellung zu melden.
- Nennwärmeleistung höchstens 100 kW und passend zur Heizlast, nicht höher als bei der Altanlage. Zentralheizung mit wasserführendem Wärmeabgabesystem, gedämmte Verbindungsleitungen im Heizraum.
- Ist ein Anschluss an ein klimafreundliches oder hocheffizientes Nah- oder Fernwärmenetz möglich, wird nur dieser gefördert. Ausnahme: Kessel oder Wärmepumpe sind mindestens 25 % günstiger als der Anschluss.
- Biomassekessel: Kesselwirkungsgrad 85 %, Emissionsgrenzwerte UZ 37; Pellets und Hackschnitzel mit vollautomatischer Befüllung.
- Wärmepumpe: EHPA-Gütesiegelkriterien, Vorlauftemperatur höchstens 55 °C, Kältemittel mit einem GWP-Wert von höchstens 750, Bestätigung durch einen zertifizierten Wärmepumpen-Installateur oder ein Ingenieurbüro.
- In den letzten 15 Jahren keine Landesförderung für denselben Zweck. Die Altanlage samt Zweitheizungen und Brennstofftanks ist außer Betrieb zu nehmen und fachgerecht zu entsorgen.
- Keine Einkommensprüfung, kein Hauptwohnsitz am Standort und keine Energieberatung erforderlich.
- Nicht gefördert: Wärmespeicher, Wärmeverteilung, Verbindungsleitungen, begleitende bauliche Maßnahmen und Wärmequellenanlagen.
- Nur neue Komponenten. Errichtung und Inbetriebnahme durch ein gewerberechtlich befugtes Unternehmen.
- Nicht mit der Bundesförderung „Kesseltausch“ kombinierbar.